Lambchop – Oh (ohio)

Published on September 26th, 2008

Pop/Country

08-08-12-Rezension-Lambchop

(VÖ: 04.10.2008/ City Slang)

Bekannt geworden sind Lambchop international vor allem mit Auftritten, bei denen sich gerne mal eine zweistellige Zahl an Musikern auf der Bühne die Ehre gibt.
Auf „Oh (Ohio)“ kommt nach fast zwei Jahren Ruhepause nun das neue Album von Mastermind Kurt Wagner. Obwohl deutlich weniger Mitwirkende verantwortlich zeichnen, ist „Oh (ohio)“ keineswegs von weniger Tiefgang und Sphäre geprägt als die bisherigen Veröffentlichungen.

Die einstigen Country-Spuren sind seltener geworden, aber es gibt sie in Liedern wie dem positiven „National Talk Like a Pirate Day“ und „Of Raymond“ noch immer.
Aber eben in homöopathischer Dosis, was dem Album spürbar gut tut. Es sind wie gewohnt vorrangig die ruhigen Momente und die minimalistischen Einsätze der Instrumente und Rhythmen, die dem Album der Nashville-Band um den Mann mit der wohltuenden tiefen Stimme Charakter verleihen.

Niemals genau zu wissen, ob man lachen oder weinen soll, das zeichnet auch das neue Lambchop-Werk wie seine Vorgänger aus.

Matthias

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