
Erscheinungstermin: September 2008
Gebundenes Buch, 400 Seiten
ca. € 19,95
Verlag: Heyne
Frau Higgins Clark ist bekannt für ihre Thriller. Und trotzdem bin ich keine große Freundin von ihr. Warum, war mir nicht ganz klar. Bis ich mal wieder etwas von ihr gelesen habe.
Der Plot ist wirklich spannend:
Der verschollene Sohn der Familie meldet sich seit 10 Jahren nur zum Muttertag und teilt den Angehörigen kurz mit, dass es ihm gut geht. Ansonsten weiß keiner mehr. Der Schwester platzt nach 10 Jahren die Hutschnur und sie will endlich wissen, warum das Brüderchen so eine große Show abzieht. Sie findet Dinge heraus, die sie lieber nie erfahren hätte…
Klingt ganz gut oder? Das war es dann aber auch. Ich habe das gesamte Buch auch nur gelesen, weil ich wissen wollte, was los ist und nicht, weil es mich gefesselt hat. Frau Higgins Clark kommt mir vor wie eine Beruhigungstablette, zwar auf hohem Niveau, aber dennoch sehr beruhigend. Und das ist nicht die beste Voraussetzung für einen Thriller. Jetzt weiß ich aber wenigstens wieder, warum ich sie nicht gern lese.
